Geschichte

Alban und Elke Weilhöfer und Lothar und Tatjana Meißner kennen sich schon ein halbes Leben lang.
In der ersten  Zeit spielte Whisky dabei nur eine untergeordnete Rolle in Form von Whisky- Cola. Das änderte sich, als Lothar und Tatjana Meißner mit einem anderen Pärchen im Jahr 2002 einen Schottlandurlaub der besonderen Art erlebten.
Neben dem Zauber der zum großen Teil prächtigen naturbelassenen Landschaft, der Herzlichkeit und Offenheit der Schotten, waren es vor Allem die Destillerien, die sich für immer in den Köpfen und im Herzen einbrannte.
Das unvergleichliche Geschmacks- und Geruchserlebnis vom Malz zu den Maischetanks, im Brennraum und in den Warehäusern, war in jeder Brennerei unterschiedlich und lies den Wunsch wachsen, mehr über Whisky zu erfahren.
Von diesem Zeitpunkt an beschäftigte sich Lothar mit dem Thema Whisky, las Fachzeitschriften, besuchte Whiskymessen und tauschte sich mit vielen Whiskyenthusiasten aus.

Bei alle dem konnte aber dennoch nur an der Oberfläche gekratzt werden. Wie Whisky tatsächlich hergestellt wurde, als ob das Siegel des Schweigens drüber läge.

Und das ist der Punkt, an dem Alban Weilhöfer in die Geschichte eingreift.

Am Hof der Weilhöfers wird bereits seid 1947 gebrannt. Die klassischen Schnäpse wie Obstler und Zwetschge, aber auch Korn. Früh führte man auch das Brennen mit Williams- Birne ein und war damals Vorreiter auf diesem Gebiet. Alban Weilhöfer lernte das Brennen von klein auf von seinem Vater Lothar Weilhöfer, und brennt somit in der 3. Generation.


In den Gesprächen zwischen Lothar und Alban, wie man denn jetzt eigentlich tatsächlich auch Whisky herstellen könnte, kam man zu dem Ergebnis, dass man es nur genau wissen kann, wenn man es selbst macht.
So stand 2006 der Entschluss fest, und 2007 wurde das erste Bourbon-Fass mit Grainwhisky gefüllt. Das Fass ist ein Gemeinschaftsfass, das heißt, dass unter Freunden und Bekannten Anteile vergeben wurden.

Seit dem Jahr 2009 brennen die Beiden nun regelmäßig original Single Malt. Die Mischung aus den Erfahrungen mit dem schottischen Whisky von Lothar, und den Brennkenntnissen von Alban, ist eine wohltuende Kombination, die dem Erzeugnis zu Gute kommt.